Das Wichtigste in Kürze
- Techem und Compleo Charging Solutions arbeiten beim Aufbau von AC-Ladeinfrastruktur für Büros und Gewerbe zusammen.
- Techem bringt das Energie- und Abrechnungsmanagement mit. Compleo liefert die Ladestationen.
- Dank Lastmanagement und Reihenverkabelung wächst die Anlage in kleinen Schritten mit.
- Hintergrund ist die neue Fassung des Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetzes (GEIG), die Bundestag und Bundesrat kürzlich beschlossen haben.

Was planen Techem und Compleo konkret?
Antwort: Sie bündeln ein Komplettpaket aus AC-Ladestationen, Energie- und Abrechnungsmanagement für Immobilienbetreiber.
Laut electrive.net richtet sich die Partnerschaft an Betreiber von Büro- und Gewerbeimmobilien. Geplant sind Angebote für Planung, Aufbau und Betrieb. Im Mittelpunkt stehen Ladepunkte für Parkhäuser und Stellplätze, die bei mehr Bedarf mitwachsen können.
Wer bringt was in die Partnerschaft ein?
Antwort: Techem liefert das Energie- und Abrechnungsmanagement, Compleo liefert die AC-Hardware.
Compleo liefert die AC-Ladestationen und bringt seine Power-Rail-Technologie ein. Damit lassen sich zusätzliche Ladepunkte recht einfach in bestehende Anlagen nachrüsten. Techem steuert sein Energie- und Abrechnungsmanagement bei. Das Unternehmen will Elektromobilität stärker ins Energiemanagement von Gebäuden einbinden.
Wie lässt sich die Lösung erweitern?
Antwort: Per Lastmanagement und Reihenverkabelung in einer Linie.
Die AC-Ladepunkte haben ein intelligentes Lastmanagement. Das bedeutet: Die Ladepunkte verteilen den verfügbaren Strom automatisch untereinander. Mehrere Ladepunkte werden in einer Reihe verkabelt. So lassen sich bei mehr Bedarf weitere Punkte ergänzen, ohne dass alles neu installiert werden muss. Ergänzend sollen automatische Prüf- und Schutzfunktionen den Wartungsaufwand senken, schreiben die Partner.
Lastmanagement einfach erklärt
Lastmanagement verteilt die verfügbare Anschlussleistung (also die maximale Strommenge, die Ihr Anschluss liefern kann) auf mehrere Ladepunkte. Jedes Auto bekommt nur so viel Strom, wie der Anschluss hergibt. So lädt ein Fuhrpark sicher, ohne teuren Ausbau des Netzanschlusses.

Warum kommt die Kooperation jetzt?
Antwort: Die neue GEIG-Fassung erhöht den Druck auf Immobilienbetreiber, mehr Ladepunkte zu schaffen.
Bundestag und Bundesrat haben die Neufassung des Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetzes (GEIG) beschlossen. Das Gesetz regelt, wie viele Stellplätze Ladepunkte haben müssen. Für viele Wohn- und Nichtwohngebäude gelten künftig strengere Vorgaben. Nach Angaben von electrive.net dürfte der Bedarf an Lösungen, die sich gut in Bestandsgebäude einbauen lassen und mitwachsen, weiter steigen.
Was bedeutet das für Betreiber?
Antwort: Sie bekommen Planung, Hardware und Abrechnung gebündelt, und können klein starten.
Immobilienbetreiber müssen Hard- und Software, Energiemanagement und Abrechnung nicht mehr selbst zusammenstellen. Die modulare Bauweise erlaubt es, mit wenigen Ladepunkten zu starten. Bei mehr Bedarf wächst die Anlage einfach mit. Das passt zur neuen GEIG-Lage. Künftig müssen mehr Gebäude Ladepunkte vorhalten.

Häufige Fragen
- Was ist die GEIG-Novelle?
- Das Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetz (GEIG) regelt, wie viele Stellplätze Ladepunkte haben müssen. Die Neufassung verschärft diese Vorgaben für viele Wohn- und Nichtwohngebäude.
- Was bedeutet Lastmanagement?
- Lastmanagement verteilt die verfügbare Anschlussleistung (also die maximale Strommenge) auf mehrere Ladepunkte. Es schützt den Netzanschluss vor Überlastung. So können mehr E-Autos gleichzeitig laden, ohne dass der Stromanschluss größer werden muss.
- Was ist die Power-Rail-Technologie?
- Power Rail ist eine Technologie von Compleo. Mit ihr lassen sich Ladepunkte in einer Reihe verkabeln. Weitere Ladepunkte lassen sich so recht einfach in eine bestehende Anlage nachrüsten.
- Wer profitiert von der Partnerschaft?
- Vor allem Betreiber von Büro- und Gewerbeimmobilien mit Parkhäusern oder Stellplätzen. Sie bekommen Planung, Ladestationen und Abrechnung gebündelt aus einer Hand.



