Das Wichtigste in Kürze
- Mahle chargeBIG hat auf der Messe Power2Drive die neue Smallbox Public gezeigt.
- Ein Fundament und eine Installation versorgen bis zu vier AC-Ladepunkte.
- Pro Ladepunkt sind bis zu 22 kW möglich.
- Weniger Tiefbau und weniger Fundamente sollen Kosten und Zeit sparen.
- Über einen Partner sollen auch Finanzierung, Leasing und Miete möglich sein.
Was zeigt Mahle chargeBIG auf der Power2Drive?
Mahle chargeBIG hat auf der Messe Power2Drive in München eine neue AC-Lösung gezeigt. AC bedeutet Wechselstrom und ist das übliche Laden für E-Autos über mehrere Stunden. Die Lösung heißt Smallbox Public. Sie wurde zusammen mit dem Partner Langmatz gebaut. Auf der Messe war sie der wichtigste neue Punkt am Stand.

Was kann die Smallbox Public genau?
Das Terminal bündelt vier Ladepunkte auf einer gemeinsamen Grundinstallation. Eine Grundinstallation ist die komplette Technik im Boden und in der Zuleitung, die man nur einmal bauen muss. Pro Ladepunkt sind bis zu 22 kW möglich. Voraussetzung ist, dass die Stromleitung und das Fahrzeug das mitmachen.
- Bis zu vier AC-Ladepunkte mit einer Grundinstallation
- Bis zu 22 kW Leistung pro Ladepunkt
- Anmelden per Ladekarte, Kredit- oder EC-Karte sowie per App
- Display für Werbung oder Hinweise aus dem Ladebetrieb
Wie will Mahle chargeBIG Kosten und Zeit sparen?
Der Ansatz zielt vor allem auf weniger Tiefbau. Tiefbau heißt hier: Erdarbeiten für Kabel und Fundamente. Weniger Fundamente bedeuten weniger Installationsaufwand. Im Video-Interview mit electrive sagt CEO Matthias Kreimeier das Ziel klar: Wir müssen die Fundamente auf ein Minimum reduzieren.
„Eine Installation, ein Fundament, vier Ladepunkte.“
— Matthias Kreimeier, CEO von Mahle chargeBIG, im Video-Interview mit electrive
Für wen eignet sich die Lösung?
Die Smallbox Public richtet sich vor allem an Kommunen und an Betreiber öffentlicher Parkflächen. Genau dort, wo viele Stellplätze elektrisch aufgerüstet werden sollen, bleibt AC-Laden laut Kreimeier wichtig. Schnellladen allein deckt diese Fälle nicht ab.
- Kommunen mit vielen öffentlichen Parkplätzen
- Betreiber öffentlicher Parkflächen
- Standorte, an denen Autos lange stehen

Welche Finanzierungsmodelle sind geplant?
Mahle chargeBIG will Ladeinfrastruktur nicht nur verkaufen. Über einen Partner sollen auch Finanzierung, Leasing und Miete möglich sein. So können Betreiber je nach Einsatzfall und Budget das passende Modell wählen. Welcher Partner das genau ist, nennt die Quelle nicht.
Was bringt die mobile Lösung mit?
Neben der Smallbox Public zeigt Mahle chargeBIG auch eine überarbeitete mobile Ladelösung. Sie ist kleiner und leichter geworden. Neu ist: Sie ist nun ebenfalls abrechnungsfähig. Das bedeutet, man kann den Strom geldlich abrechnen. Gedacht ist sie für Events, Baustellen und andere kurze Einsätze.

Wie schätzt Mahle chargeBIG den Markt ein?
„Die Kunden sind zurück.“
— Matthias Kreimeier, CEO von Mahle chargeBIG, mit Blick auf die Gespräche auf der Power2Drive
Kreimeier sieht die Elektromobilität nach einer schwierigen Phase wieder im Aufwind. Für das Lade-Ökosystem ist das nach seinen Angaben ein wichtiges Signal. Zugleich mahnt er, dass der Ausbau nicht nur über Schnellladen laufen darf.
Was die Quelle nicht nennt
Weder Starttermin noch Preis für die Smallbox Public werden in der Quelle genannt. Auch zur Eichrecht-Konformität (also ob die Abrechnung offiziell geeicht ist) und zum konkreten Finanzierungspartner findet sich keine Aussage.
Häufige Fragen
- Wie viele Ladepunkte hat die Smallbox Public?
- Bis zu vier AC-Ladepunkte sind auf einer gemeinsamen Grundinstallation möglich.
- Wie viel Leistung liefert jeder Ladepunkt?
- Bis zu 22 kW pro Ladepunkt, sofern die Stromleitung und das Fahrzeug das mitmachen.
- Welche Anmeldearten sind vorgesehen?
- Ladekarte, Kredit- oder EC-Karte sowie App. Das Display lässt sich für Werbung oder Hinweise nutzen.
- Wann startet der Verkauf und was kostet die Lösung?
- Weder Starttermin noch Preis werden in der Quelle genannt.



